TAEKWON-DO

Was ist Taekwon-Do und wo kommt es her?

Taekwon-Do (auch koreanisches Karate genannt) ist die koreanische Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Es ist sowohl Kampfkunst, als auch Selbstverteidigung. Dabei werden die unterschiedlichsten Kombinationen von Hand- und Fußtechniken geübt. Durch die regelmäßige Übung dieser Bewegungsabläufe werden die Schüler gleichzeitig optimal auf eine Notwehrsituation vorbereitet. Die Techniken des Taekwon-Do sind höchst effizient und somit für den Notfall bestens geeignet. Ziel ist es, eine Notwehrsituation so schnell wie möglich zu beenden und die Situation selbst zu beherrschen. Soweit heute bekannt wurde Taekwon-Do in seiner heutigen Form in den 50er Jahren des 20ten Jahrhunderts erstmals als komplettes Lehrsystem systematisch zusammengestellt. Diese Zusammenstellung basierte auf dem Wissen verschiedener Kampfkunstmeister aus dem asiatischen Raum.

Bekannt wurde Taekwon-Do schließlich hauptsächlich für seine vielfältigen und spektakulären Fußtechniken. Die kraftvollen Techniken und die geschmeidigen Bewegungen der Akteure ziehen einen schnell in seinen Bann und machen neugierig auf mehr. Das harmonische miteinander der Übenden ist dabei genauso faszinierend, wie die Entfesselung der Kraft einer einzelnen, alles entscheidenden Technik im Bruchtest.

Das besondere Gleichgewicht zwischen Hand- und Fußtechniken und die unendlichen Möglichkeiten machen diese Kampfkunst für die Übenden zu einer ständigen körperlichen und geistigen Herausforderung.

 

(c) Björn Schunk